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Wissenswertes

Kleine Kräuterkunde

In dieser Rubrik stellen wir in aller Kürze die Qualitäten der Kräuter vor, deren ätherische Öle wir in unseren Produkten verwenden.

Alle ätherischen Öle in unseren Wickeln sind sehr mild dosiert. Die Alters-Angaben für die Eignung der Wickel, sind zu allen Wickeln auf deren Packung und in den einschlägigen Texten zu finden. Grundsätzlich gilt, dass die ätherischen Öle auch für Kinder geeignet sind, da es sich um die Chemotypen der Öle handelt, als nicht-allergieauslösend gelten. Bei Fragen oder Zweifeln können ApothekerInnen und Ärztinnen sicher Auskunft geben.

Kräuter umfassend kennenlernen und interaktiv erleben

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Eukalyptus

Der zu den Myrthengewächsen gehörende Eukalyptus stammt ursprünglich aus Australien und wird von den dortigen Ureinwohnern seit jeher als Heilmittel verwendet; Eukalyptusöl enthält unter anderem viel Cineol, es wirkt entzündungshemmend und schleimlösend, aber auch schmerzlindernd.

Fenchel

Fenchel gehört in die Familie der Doldenblütler. Es werden vor allem die Samen des bis zu zwei Meter hohen Strauches verwendet, dem bei Blähungen, Säuglingsdyspepsie, krampf- und blähungslösende Eigenschaften zugeschrieben werden. Im Vergleich zu Kümmel ist Fenchel dabei milder und sehr beliebt mit seinem angenehmen Duft und Geschmack. Für den Teeaufguss müssen die Samen kurz zuvor gestoßen werden, damit sich die ätherischen Öle entfalten können. Weitere Hinweise hierzu finden Sie in den angegebenen Quellen.

Johanniskraut

Mit beeindruckender Pünktlichkeit zeigt dieses Gewächs jedes Jahr zu Johanni am 24. Juni, wenn die Sonne am höchsten steht, seine leuchtend gelben Blüten. Deren Inhaltsstoffe färben den Olivenölauszug rubinrot. Sie wirken äußerlich verwendet schmerzlindernd, wundheilungsfördernd und entzündungshemmend. Traditionell wird Johannisöl bei Muskel- und Gelenkschmerzen, rheumatischen Beschwerden, nach leichten Verbrennungen (1. Grades), stumpfen Traumen, und abklingender Gürtelrose zur Linderung genutzt. Tee von Johanniskraut wird als Antidepressivum eingesetzt, er wirkt stimmungsaufhellend – man sieht die Sonne wieder ..

Kamille

Matricaria recutita – ist bis heute eine der wichtigsten Heilpflanzen in vielen Kulturen. Im alten Ägypten galt sie als heilig, sie war die Blume des Sonnengottes (s. Bühring). Die Inhaltsstoffe der Kamille sind ätherisches Öl, Schleimstoffe, Flavonoide und Cumarine. Sie wirkt entzündungshemmend, krampflösend, beruhigend und fördert die Wundheilung. Kamille-Präparate werden innerlich oder äußerlich u. a. bei Krämpfen, Menstruationsbeschwerden und Reizmagen angewandt. Für die WachsÖlWickel werden Kamilleblüten aus Deutschland verwendet, da sie den größten Wirkstoffgehalt aufweisen. Weitere Hinweise hierzu finden Sie in den angegebenen Quellen.

Kümmel

Kümmel wächst auf artenreichen Almwiesen und gehört in die Familie der Doldenblütler. Die Samen sind ein beliebtes verdauungsförderndes Gewürz. Sie enthalten ätherisches Öl, das bei Blähungen, Säuglingsdyspepsie und leichten krampfartigen Magen-Darmstörungen gerne zu Einreibungen und Massagen verwendet wird. Weitere Hinweise hierzu finden Sie in den angegebenen Quellen.

Lavendel

Lavendel gehört zu den Lippenblütlern. Maurice Mességué beschreibt ihn als „das blaugekleidete Wunder des Südens“. Lavendel wird als Seele und Sinne beruhigend und vor allem ausgleichend beschrieben, er hilft demnach beim Einschlafen und lindert Schmerzen, wirkt außerdem desinfizierend. In der Aromatherapie und in Krankenhausapotheken wird Lavendelöl am häufigsten von allen ätherischen Ölen genutzt. Wir verwenden Lavendelöl-Auszug aus Fein-Lavendelblüten (Lavendula vera), die exklusiv für uns in Suze sur Crest, Südfrankreich angebaut werden. Die Blüten werden nach der Ernte getrocknet und in Olivenöl mindestens 50 bis zu 100 Stunden der Sonne ausgesetzt. So entsteht ein besonders reichhaltiger Auszug aus der ganzen Blüte.

Myrrhe

Myrrhe bedeutet übersetzt „bitter“. Der Myrrhe werden vielfältige heilende Eigenschaften zugesprochen, sie ist adstringierend und desinfizierend (reinigend). Sie fördert das seelische Erleben und eine tiefe innere Geborgenheit.

Rose

In nahezu allen Kulturen hat die Rose einen zentralen Platz. Sie symbolisiert vollkommene Harmonie und Schönheit im goldenen Schnitt. Als Heilpflanze gilt sie als stark stimmungsaufhellend, stressreduzierend und euphorisierend. Ätherisches Rosenöl wird traditionell besonders in Zeiten seelischer Verunsicherung und Übergangsphasen eingesetzt, um Vertrauen und Entscheidungskräfte zu stärken.

Schafgarbe

Die Bitterstoffe, Flavonoide und Gerbstoffe der Schafgarbe gelten als appetitanregend, gallenflussfördernd, tonisierend, krampflösend und entzündungshemmend. Ihr Name hat seine Herkunft im Althochdeutschen, das Wort „garwe“ bedeutet „Gesundmacher“. Die Schafgarbe wird traditionell sehr vielseitig eingesetzt. Als äußere Anwendung hilft sie bei der Unterstützung des Leberstoffwechsels.

Thymian

Der Thymian erscheint zunächst klein und etwas unscheinbar; aber das kleine Gewächs steckt voller Duft und Heilkräfte der ätherischen Öle! Seit Urzeiten ist er eine der wichtigsten Heilpflanzen bei akutem Husten bis hin zu Keuchhusten und Asthma. Seine wichtigsten Inhaltsstoffe (mind. 1,2 % ätherisches Öl, Gerbstoffe, Flavonoide) haben keimhemmende und sekretlösende Eigenschaften und wirken krampflösend. Thymian wird Klassischerweise in Tee, Bädern, Extrakten, als feucht-heiße oder Öl-Auflage verwendet.

Weihrauch

Weihrauch (Olibanum) findet in der Arzneimittelforschung zunehmende Beachtung z. B. als entzündungshemmender Stoff aber auch mit seinen angstlösenden Eigenschaften. Weihrauch spricht die inneren Heilungskräfte des Menschen an.