WACHSWERK ist Handwerk

Ich möchte Ihnen hier die Menschen vorstellen, mit denen Sie es bei uns zu tun haben. Weiter unten finden Sie Hinweise zu unseren Rohstoff-Standards.

Zunächst ist in einem Familiebetrieb niemand sicher, wenn es darum geht, in Spitzenzeiten beim Verpacken zu helfen, die Post oder sonstige Dinge zu erledigen. Ich bin meiner Familie sehr dankbar für die Hilfe, das Mittragen und Mitdenken.

Unser fester Kollegenkreis:

Carola Deussen

sorgt für gut gefüllte Regale und fein gepackte Schachteln. Auch im Versand ist sie unverzichtbar. Ab und zu muss man sie mit sanftem Druck zu einer Pause überreden ...

Guido Hessel

ist zuständig für die Produktion, also Imprägnieren und Zuschneiden – das braucht Präzision und Gewissenhaftigkeit, mit einer Spur guter Pedanterie ...

Susanne Giepen

hat die Aufgabe übernommen, immer wieder an unsere Gewissenhaftigkeit zu apellieren  unsere Herstellungsdokumentation in perfekter Ordnung zu halten, damit wir immer getreu des Medizinproduktegesetzes arbeiten.

Stefanie Michaelis-Braun

begleitet Tagungen und Veranstaltungen. Charmant und hübsch vegan.

Angela Hünig

ebenfalls Begleiterin auf Veranstaltungen, ebenso charmant und hübsch nur nicht vegan.

Absolut vegan gibt es weiterhin zum Glück sehr viele Bienen. Die kleinen Sonnenvögelchen tun was sie können und tragen auch in widrigen Zeiten Licht und Wärme. Die Bienen bilden gewissermaßen unser Zentrum; mit ihnen bleibt der Jahreslauf der Natur sichtbar, sie zeigen das Wesentliche.

Zu guter Letzt ich selbst als Gründer, Entwickler, Unruhestifter, mit einem Hang zum kreativen Chaos und deutlich zu vielen guten Ideen ...
 

Unsere geschätzten Partner

Manfred Sauerbrey

In Suze sur Crest im Val de la Drôme am südlichen Rand des Vercors, süd-östlich von Valence an der Route du Soleil gelegen, wächst unser Lavendel. Weit unter südlicher Sonne!

... ist Lavendelbauer

und baut bio-zertifiziert in traditioneller Weise seinen Lavendel an. Die Blüten werden in der Mittagszeit geerntet, dann ist der Gehalt ätherischer Öle am höchsten. Sie werden mit einer einfachen Maschine geschnitten und gebündelt, auf den Reihen liegend zwei Tage vorgetrocknet. In Destillen wird das ätherische Öl gewonnen, das anschließend zwei Monate lang reifen muss, bevor es verwendbar ist. Dieser ganz und gar unmodern aufwendige Herstellungsprozess ist mir nicht zuletzt für den Insektenschutz wichtig. Ich war selbst bei der Ernte dabei und habe die unvorstellbare Menge und Vielfalt der Schmetterlinge und Bienen auf den Blüten erlebt. Die üblichen großen Erntemaschinen schneiden die Lavendelblüten, saugen sie ein und häckseln sie. Schnell, effektiv, kostengünstig – mitsamt aller Insekten.
Solch eine Nutzung möchte ich nicht, darin sehe ich keinen dankbaren und guten Umgang mit den vielen dienstbaren Geistern der Natur – auch dann nicht, wenn es bio-zertifiziert geschieht.

... und Bienenherbergsvater

für etwa 50 Bienenvölker! Nein – kein Imker. Er verwendet Warre-Beuten und arbeitet getreu nach Abbé Warré; ist ein Volk einmal richtig groß und hat eine Zarge aussließlich mit Honig gefüllt (ohne Absperrgitter), nimmt er diese Zarge und erntet den Honig daraus. Das bedeutet einen durchschnittlichen Honigertrag von 5 bis 7 kg pro Volk und Jahr! Das entspricht dem Ertrag einer Imkerei vor ca. 60 Jahren. Diese Art Bienen zu halten beutet nicht aus und schadet den Bienen nicht, sie geht mit der Natur und mit den Wesen. Langfristig angelegt, bio-zertifiziert, traditionell, innovativ. Der Erfolg gibt ihm recht.

Die Honigernte ist ebenfalls speziell: die Waben sind selbstverständlich Naturbauwaben und werden komplett ausgeschnitten. Sie werden dann gehäckselt und in ein Sieb gegeben, sodass der Honig einfach nur ausläuft. Warum? Weil Honig solcher Art gewonnen nicht mehr als nötig mit Sauerstoff in Kontakt kommt und daher nicht oxidiert. Und weil das Bienenbrot – die fermentierten Pollen – auf diese Weise im Honig bleibt. Dieser Honig hat Charakter und ist extrem reichhaltig – also wertvoll und richtig gesund! Appetit bekommen?

... und Creme-Produzent

Herr Sauerbrey stellt nach Wachswerk-Rezeptur die BienenSommer- und Massage Creme her. Auch bio-zertifiziert. Nach den guten Erfahrungen mit den Cremes werden sicher noch schöne Varianten hinzu kommen. So ist unter anderem eine Creme mit Propolis und Propoplis-Tinktur in Entwicklung.

Ich empfehle gerne einen Besuch dort, um Ferien zu machen, die Landschaft, die Natur zu erleben oder sogar bei der Lavendelernte dabei zu sein.
www.urlaub-in-der-drome.de
Es ist eine traumhafte Gegend, es gibt zwei ungewöhnlich schöne Ferienwohnungen, die Gastgeber sind sehr angenehme Individualisten.
 

Camphill-Dorfgemeinschaft Sellen

Alle unsere Wärmekissen und WollVliese werden in liebevoller Handarbeit in der Camphill-Dorfgemeinschaft Sellen e. V. hergestellt. Die Camphill-Bewegung wurde in den 1960er Jahren durch Karl König begründet. Er hatte das Ziel, Menschen mit Behinderungen ein Lebensumfeld zu geben und stellte die besonderen individuellen Begabungen und Bedürfnisse in den Mittelpunkt. www.camphill-steinfurt.de

Wir ziehen aus dieser Zusammenarbeit keine Steuervorteile, die Produkte sind durch die Herstellung dort auch nicht billiger, sondern teuerer als wenn wir sie in Billiglohn-Verhältnissen produzieren lassen würden. Die Motivation in dieser Hinsicht ergibt sich aus den ethischen Grundlagen, die wir bei Wachswerk pflegen.

Wachswerk-Preisgestaltung

Ich möchte, dass unsere Produkte in der Gewinnung ihrer Rohstoffe, in deren Verarbeitung, in der Art ihrer Verpackung, in der Anwendung und der möglicherweise notwendigen Entsorgung den geringstmöglichen Schaden verursachen.
Mit diesen Grundsätzen ist verbunden, dass Kosten der Produkte sofort aufgedeckt werden, nicht erst, nachdem sie schon längst verbraucht vergessen und verdrängt sind. Das bedeutet auch, das viele Rohstoffe oder Erzeugnisse für uns garnicht infrage kommen und die, die wir verwenden nicht die billigsten sind.
Dasselbe gilt für die Arbeit, die getan wurde zur Herstellung unserer Produkte. Auch die muss redlich bezahlt sein.
Deshalb haben wir keine billig-Preise.

Wachswerk-Rohstoffstandards

Bienenwachs

Wachswerk-Bienenwachs stammt derzeit ausschließlich von Imkern aus Deutschland. Das hat keine nationale Bedeutung. Da wir jedoch nur von Imkern kaufen, mit denen wir in persönlichem Kontakt stehen, hat sich das eben so ergeben. Derzeit entwickeln wir Kontakte nach Griechenland, um auch dort Bienenwachs einzukaufen.
Von uns verwendete Wachse müssen aus Bienenhaltung stammen, die vollkommen ohne chemische Bienen-Arzneimittel arbeitet, die einen eigenen Wachskreislauf seit vielen Jahren pflegt (um Verunreinigungen aus Fremd-Wachsen auszuschließen) und die auch auf die künstliche Zucht von Königinnen verzichtet.
Wenn möglich aber nicht ausschließlich, verwenden wir gerne Wachs aus bio-zertifizierten Betrieben.

Bienenwachs ist ein Drüsenprodukt der Bienen, das während der Bauphasen des Bienenvolkes entsteht. Es wird als kleine farb- und geruchlose Wachsschuppe von den Bienen an den Körperseiten ausgeschwitzt. Durch Kauen, Weiterreichen zu anderen Bienen, Ein- und Ausbauen bekommt es Elastizität und ein wenig Farbe. Das Wachs dient den Bienen als Bausubstanz für die Waben mit ihren bekannten sechseckigen Zellen. Das Wabenwerk bildet den Körper für den Superorganismus Bienenvolk. In ihm wird die Brut aufgezogen, Honig wird darin erzeugt und gelagert, so auch Pollen und das daraus erzeugte Bienenbrot als Aufzuchtnahrung. Das Wachs-Wabenwerk wird hängend gebaut, mit Gassen zwischen den Waben, durch die Luft, Feuchtigkeit und Wärme zirkulieren können. Darin schaffen die Bienen ein spezielles Kleinklima, das der Körpertemperatur eines Säugetieres entspricht. Durch diesen Körper aus Wachs sind die Bienen in der Lage, das ganze Jahr hindurch aktiv zu sein, auch im Winter. Aufgrund dieser Eigenschaften leben Bienen in fast allen Klimazonen der Erde.
Den typischen Geruch und das leuchtende Gelb erhält Bienenwachs durch das Einlagern von Honig und Pollen, das Bebrüten und Anreichern mit Propolis.
Bienenwachs ist lebendige Wärme. Im Bienenwachs sind Licht- und Wärmekräfte gebündelt, die Bienen dort sammeln, wo die Pflanzenwelt ihre feinste Substanz als Nektar und Duft in die Umwelt verströmt.

Olivenöl, Ätherische Öle

stammen allesamt aus bio- oder demeter-zertifizierter Erzeugung.

Olivenöl ist seit altersher das beliebteste und vielleicht beste Öl für die Hautpflege. Es wärmt und schützt, unterstützt den Hautstoffwechsel und fördert die Wundheilung. Olivenöl enthält bis zu 70 % ungesättigte Fettsäuren und viel Vitamin E. Wir verwenden für die BienenSommerCreme griechisches Olivenöl mit demeter-Zertifikat.

Ätherische Öle bezeichne ich gerne als die heilsamen Ideen der Pflanzenwelt.

Seide

Die von uns verwendete Seide ist frei von chemischen Ausrüstungen. Aus Kostengründen ist die Verwendung bio-zertifizierter Seide leider derzeit nicht darstellbar, wir sind aber bestrebt, in Zukunft ein entsprechendes Produkt zu entwickeln.

Seide ist das Kokongespinst der Seidenraupe. Der Seidenfaden wird als Endlosfaden gewonnen und verwebt. Seide steht mit ihren Wärme- und Feuchtigkeitsneutralen Eigenschaften zwischen den eher kühlenden Pflanzenfasern (z.B. Baumwolle) und eher wärmenden Tierfasern (z.B. Wolle). Sie eignet sich deshalb und wegen Ihrer recht hohen Flexibilität gut als Trägerstoff für die Bienenwachs-Seidenfolien.

Heilwolle

Unsere Heilwolle kommt aus bio-zertifizierter Tierhaltung. Ein Teil der von uns verwendeten unbehandelten Schurwolle wird im Camphill Steinfurt mit Regenwasser gewaschen, in Handarbeit kardiert zu einem feinen Vlies verarbeitet. Diese Arbeit ist eine wertvolle Arbeit, die auch von Menschen mit stärkeren Behinderungen getan werden kann.
Den Bedarf für Heilwolle können wir so jedoch nicht mehr decken. Daher verwenden wir auch maschinengefertigte Heilwolle, selbstverständlich ebenfalls aus bio-zertifizierter Tierhaltung.
Heilwolle wird aus reiner Schafschurwolle hergestellt. Sie sollte nur vorsichtig gewaschen sein, damit möglichst viel Wollfett (Lanolin) darin enthalten bleibt.

Heilwolle ist ein altes Hausmittel zur Linderung verschiedenster Beschwerden wie z.B.: Gelenkschmerzen, Husten, Halsweh, entzündeter Brustwarzen, wunden Kinderpopo´s.

 

Haben Sie Fragen? Rufen Sie gerne an!

Mit herzlichen Grüßen
Dirk Otto